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Homöopathie

 

Die Homöopathie, wie wir sie heute kennen, wurde im 19. Jahrhundert von Samuel Hahnemann entwickelt.

Überlieferte Schriften aus dem Altertum zeigen, dass medizinische Behandlungen damals schon teilweise auf der Basis des Ähnlichkeitsprinzips durchgeführt.

Similia similibus curentur
Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt

So ist bekannt, dass schon der griechische Arzt und Gelehrte Hippokrates Veratum album (weißer Germer, auch bekannt als Nieswurz) den Choleraerkrankten verabreichte. Gab man Gesunden diese Pflanze in hoher Konzentration, folgte der für die Krankheit Cholera typische Durchfall. Die Homöopathie hat sich über alle Erdteile ausgebreitet und so haben viele „Schüler“ der Hahnemann`schen Lehre die Homöopathie weiterentwickelt und unterschiedlich geprägt.

Nachdem Dr. Frederick Foster Hervey Quinn, dank Camphora (Kampfer), von seiner Choleraerkrankung genesen war, eröffneter er als großer Anhänger der Homöopathie 1832 eine homöopathische Praxis in London und 1849 das erste homöopathische Krankenhaus.                 

Im America war Dr. James Tyler Kent (geb. 1849 in New York) ein glühender Anhänger der Homöopathie. Kent, selbst studierter Arzt, vermochte das lange Leiden seiner Frau mit schulmedizinischen Mitteln weder zu lindern noch zu heilen. Nachdem er den homöopathischen Arzt Phelan hinzugezogen hatte, gesundete Frau Kent in kürzester Zeit. 1899 war Dr. Kent dann Dekan und Professor für die Materia medica und hatte die Leitung der Fortbildungskurse für homöopathische Ärzte an der Postgraduate School of Homöopathics in Philadelphia.

                               

Ziel der homöopathischen Therapie ist es, anhand der Symptome und Emotionen des Patienten, dass richtige aus mehr als 1000 Mitteln auszuwählen. Hierzu müssen Patient und Therapeut sich sehr viel Zeit in einem oder mehreren Gesprächen nehmen. Eine Krankheit kommt nie von heute auf morgen und jeder Mensch ist individuell in seinem Leiden. Im Sinne einer ganzheitlichen Betrachtungsweise und Therapie ist die Homöopathie wegen ihres breitem Wirkungsspektrums und den nicht vorhandenen Nebenwirkungen eine Therapie, die jährlich weltweit mehr und mehr Anhänger findet.

In zahlreichen individuellen Heilversuchen am Menschen zeigt dieses Naturheilverfahren gute Ergebnisse. Doch weisen wir darauf hin, dass sich das hier vorgestellte Naturheilverfahren sowie auch seine Wirkungen in der klassischen Schulmedizin bisher weder wissenschaftlich anerkannt noch als bewiesen gilt.

 

 

 
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