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Blutegeltherapie

Seit langem schon ist der Blutegel für seine heilende Wirkung bekannt. Erste Aufzeichnungen stammen bereits aus der Zeit von 1500 v. Chr.

Die Therapie mit den Blutegeln wurde immer beliebter, sodass sie durch den starken Verbrauch Mitte des 19. Jahrhunderts fast vom Aussterben bedroht waren.

In den 80iger Jahren des des vorigen Jahrhunderts wurden die Blutegel allerdings wieder in der Medizin eingesetzt und en vogue.

Durch neuere Forschungsarbeiten, v.a. In der Unfallchirurgie, bei venösen Erkrankungen und bei Erkrankungen des Bewegungsapparates finden diese kleine „Würmer" wieder zunehmend an Bedeutung.

Zu den Haupteinsatzgebieten gehören

heute bei den Erkrankungen des Bewegungsapparates:

  • Gelenkarthrose (v.a. Kniegelenksarthrosen), rheumatische Erkrankungen

  • Venöse Erkrankungen: die akute Thromphlebitis, variköser Symptomenkomplex und das posttrohombotische Syndrom

Weitere Therapieindikationen sind:

  • akute und chronische Otitis media (Mittelohrentzündung)

  • Herpes Zoster

  • akute und chronische Osteomyelitis

  • Hämorrhoidalsyndrom und (Peri-) Analthrombose

  • akuter Gichtanfall

Dieses sind nur einige Indikationen der Blutegeltherapie. Wie bei jeder anderen Therapie gibt es auch hier Kontraindikationen. Sollte diese Therapie für Sie in Frage kommen, werden wir das für und wieder genau diskutieren.

In zahlreichen individuellen Heilversuchen am Menschen zeigt dieses Naturheilverfahren gute Ergebnisse. Doch weisen wir darauf hin, dass sich das hier vorgestellte Naturheilverfahren sowie auch seine Wirkungen in der klassischen Schulmedizin bisher weder wissenschaftlich anerkannt noch als bewiesen gilt.

 

 
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